Deva(h) (aus dem Sanskrit):

   (1) "adj." : Von 'div', scheinen, strahlen, göttlich, himmlisch, leuchtend,
   dem Licht zugewandt.

   (2) "nom." : Der Leuchtende, auch: der Gebende, ein Name Gottes, gott-
   geweihter Mensch oder göttliche Wesenheit der höheren Dimensionen,
   Halbgott ; Gegenspieler der Asuras.

   Die Deva(h)s, Halbgötter, Lichtwesen, angeführt vom Himmelskönig
   Indra. Sie gelten als hohe Wesen (Atmas), die aber den Leidenschaften
   und dem Kreislauf der Geburten und Tode unterworfen sind. Es sind
   gottgeweihte Atmas, die aber immer noch an materiellen Freuden
   angehaftet sind. Sie verwalten mit der von Gott verliehenen Kraft das
   Universum. Sie sind in der christlichen Lehre mit Engeln oder der Engels-
   hierarchie vergleichbar und in der islamischen Welt als "Tschinns" geläufig.

   Ein anderer Name für Deva(h) ist 'Sura', das heisst auch Sonne. Die Atheisten heißen Asuras,
   also Wesen ohne Leuchten, ohne Sonne. Jedes Wesen, das Gott zugetan ist, zählt zu den Suras
   (Deva(h)s) und jedes Wesen, das Ihm abgeneigt oder sogar feindlich gesinnt ist, zählt zu den
   Asuras. Deshalb sagen die Veden: "Es gibt zwei Arten von verkörperten Lebewesen, die Suras
   und die Asuras".